In der BorkenerZeitung erschien der nachfolgende Bericht in gekürzter Form unter der folgenden Hompage:http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_borken/reken/1108956_25_Jahre_Gruene_in_Reken.html
25 Jahre gute GRÜNE
Politik für Reken
GRÜNE feiern mit
Bevölkerung auf dem Wochenmarkt
Am
Freitag, den 21. August feiern die Rekener GRÜNEN – zusammen mit der Rekener
Bevölkerung – auf dem Rekener Wochenmarkt von 14 bis 18 Uhr ihr 25-jähriges
Bestehen.
Der
GRÜNE Bundestagsabgeordnete Winni Nachtweih aus Münster und der GRÜNE
Bürgermeisterkandidat für Reken, Hermann Dreischenkemper, sowie Mitglieder aus
dem GRÜNEN Rekener Ortsverband stehen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Am GRÜNEN Info-Stand wird ferner einer Verlosung stattfinden. Der erste Preis ist
ein Verkehrssicherheitstraining (Intensivkurs) - für alle Altersgruppen -im
Wert von 165,00 Euro, dass vom ADAC durchgeführt wird.
Der
Rückblick auf die
vergangenen 25 Jahre führte zu den folgenden Feststellungen:
Am
6. Juli 1984 gründete sich der Ortsverband Reken „DIE GRÜNEN“ als eine autonome
Unterorganisation der Partei „DIE GRÜNEN“ der Bundesrepublik Deutschland. Am
17. August 1984 trafen sich GRÜNE
Parteimitglieder und an GRÜNER Ratsarbeit interessierte, parteilose Rekener MitbürgerInnen
in der (damals noch existierenden) Gaststätte Birkenhain und beschlossen, zur
Kommunalwahl 1984 für die damaligen 17 Rekener Wahlbezirke anzutreten und
ebenfalls eine GRÜNE Reserveliste
aufzustellen. Die 21 anwesenden Rekener BürgerInnen vertraten 14
unterschiedliche Berufsgruppen. Das Durchschnittsalter war 28 Jahre und wies
somit ein besonderes Engagement der jüngeren Generation auf.
Aufgrund
des Kommunalwahlergebnisses von 1984 waren die GRÜNEN im Rekener Rat mit zwei Ratsmitgliedern
vertreten, nämlich Alfred Nottelmann jr. und Hans Kuhrmann. Schon nach einem
Jahr löste Doris Kolb Alfred Nottelmann jr. ab, der sein Studium begann.
Die
ersten Schwerpunktthemen der Ratsarbeit waren: Müllpolitik in Reken; die
Bedrohung des Grundwassers in Reken; stetig ansteigender Zuzug von AsylbewerberInnen
und damit verbundene Integrationsprobleme sowie die Bewahrung des Rekener
Dorfcharakters.
Die
GRÜNE Rekener Ratsarbeit wurde in dieser Zeit bis 1989 maßgeblich durch die GRÜNEN
sachkundigen BürgerInnen Marlis Kinder, Peter Schmelting, Angelika Lizala,
Monika Logermann, Thomas Janssen Angelika Kremer und Herbert Vehlken getragen
und in den jeweiligen Fachausschüssen vertreten. Die Rekener GRÜNEN trafen sich
jede Woche im Rahmen einer öffentlichen Sitzung. Unterschiedliche in Reken
aktuelle Themen, von denen die BürgerInnen teilweise sehr betroffen waren,
bestimmten dabei die Diskussion, wie die Gefährdung von Gewässern und
Trinkwasser durch Nitrate, die Volkszählung, die Fällung von gesunden, den
Dorfcharakter prägenden Bäumen oder auch die GRÜNE Grossballon-Aktionen gegen den damaligen, unerträglichen
Tiefflugterror der Düsenjäger. Diese intensive Ratsarbeit wurde von der Rekener
Bevölkerung anerkannt, so dass die GRÜNEN bei der nächsten Kommunalwahl 1989
mit drei Ratsmitgliedern im Rat vertreten waren. Die CDU verlor bei der
gleichen Wahl die absolute Mehrheit.
Die GRÜNE Ratsfraktion stellte von 1989 bis 1999 übrigens
ein Novum im Rekener Gemeinderat dar, denn sie war den größten Teil der Zeit mit
drei Frauen - Marlis Kinder, Monika
Logermann und Angelika Lizala und später Gudula Seeger - vertreten, was in dem
ansonsten männerlastigen und männerdominierten Rekener Gemeinderat noch nicht
vorgekommen war. In dieser Zeit wurden u.a. ein Umweltausschuss eingerichtet
und ein Umweltberater ebenfalls eingestellt, die Partnerschaft zur Stadt Lenzen
aufgenommen und ein Gedenkstein auf dem Judenfriedhof errichtet.
Unsere Ziele für die Rekener Kommunalpolitik, für die
wir jetzt inzwischen seit 25 Jahren stehen, sind:
- ökologisches Denken in der
Kommune durchsetzen
- Verwaltungshandeln und die
Ratsarbeit transparenter machen.
- offene Diskussionsprozesse und
eine breitere Beteiligung der BürgerInnen bei
anstehenden Entscheidungen
- Förderung alternativer
Energien
- Unterstützung der BürgerInnen
durch die Verwaltung
- maßvoller Umgang mit
Baulandflächen und gleichzeitige Einrichtung
entsprechender, dörflicher Infrastruktur
(Keine Titanic im Oberdorf in Groß-
Reken)
- den ökologischen Anspruch und eine konkurrenzfähige
Landwirtschaft in
Einklang bringen
- den Ausbau des öffentlichen
Personennahverkehrs vorantreiben und fördern
- Angebote für Jugendliche sowohl auf dem
Arbeits- als auch auf dem
Freizeitsektor initiieren
- kleine und
mittelständische Betriebe unterstützen und
dadurch Arbeitsplätze
erhalten und schaffen
- Förderung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen
Mit diesen Inhalten trat auch schon 1999 Monika Logermann bei der Kommunalwahl als
Bürgermeisterkandidatin für uns Rekener GRÜNE als Gegenkandidatin gegen Bürgermeister
Heiner Seier von der CDU und Michael Kukuk von der SPD an.
Leider stand diese Kommunalwahl ganz im Zeichen der
Nachwehen der von ROT-GRÜN 1998 gewonnen Bundestagswahlen, was uns GRÜNEN auch
in Reken viele Stimmen kostete und der CDU in Reken eine satte Mehrheit
eingebrachte. Die Bedingungen für eine erfolgreiche Oppositionsarbeit wurden
dadurch erschwert. Bei der Kommunalwahl 2004
konnten wir WählerInnen in Reken
zurückgewinnen; dadurch konnten und können wir zur Zeit mit Hermann
Dreischenkemper und Bruno Hartling als unsere GRÜNEN Ratsmitglieder und mit Vinzenz
Benson, Willi Althoff und Jörg Keßelmann
als sachkundige Bürger die GRÜNE Ratsarbeit noch intensiver weiterführen und
den für Reken wichtigen Themen Gehör verschaffen.
Zu der jetzigen Kommunalwahl am 30. August treten wir
mit Hermann Dreischenkemper als unserem Bürgermeisterkandidaten und mit einem
starken GRÜNEN Team an, in der Hoffnung,
dass die Rekener BürgerInnen - zum „Silbernen
Jubiläum“ der GRÜNEN in Reken - uns verstärkt das Vertrauen schenken und am
Wahlsonntag ihre Stimme geben.
Der Vorstand
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Reken